Beim normalen Hören färbt unser ICH (unsere Meinungen, Überzeugungen etc.) automatisch die Wahrnehmung, d.h. jede/r hört ihre/seine eigene Version, das Gehörte bekommt Zusätze und Veränderungen.
Lauschen hingegen bedeutet, alles was Laut ist so wahrzunehmen wie es ist. Mit Hilfe des Lauschens entsteht Konzentration, Meditation.
Die Werkzeuge zur Entwicklung des Lauschens sind Meditation mit Hilfe von Atem (Pranayama), Mantren, Obertonsingen und Klängen der japanischen Zenflöte Shakuhachi.
Pranayama: Mit dem ersten Atemzug werden wir geboren, mit dem letzten sterben wir. Der Atem ist daher eine wesentliche Sache. Dem Atem lauschen heißt, dem Leben lauschen. Ohne Atem kein Lauschen, mit eingeschränktem Atem nur eingeschränktes Lauschen.
Mantrensingen und Rezitation: Durch das Wiederholen einer bestimmten Silbe oder Formel wird der Geist ausgerichtet und ruhig. Keine Frage von Mögen oder Nicht-mögen, Richtig oder Falsch, Schön oder Häßlich. Die eigene Stimme, die Stimmen der anderen, die Gruppenstimme wahrnehmen und sich mit einem unbewegten Geist dem Fluß der Rezitation/des Singens hingeben.
Obertonsingen: Du und der Klang sind nicht getrennt. Du bist der Klang. Du bist Teil dieses Universums. Im Augenblick echter Wahrnehmung besteht keine Trennung, nur die Wahrnehmung des Lauts. Alles was zählt ist der Klang.
Klangmeditation mit
Shakuhachi-Musik: Sich von den Klängen der japanischen Zen-Flöte nach Innen führen lassen. Musik nicht als sentimentalen Ausdruck sondern als kosmisches Prinzip erleben. Im einzelnen Ton einen Mikrokosmos entdecken.
Termine: auf Anfrage
Ort: Yoga-Studio Prana Wien 7, Mariahilferstr. 82
Beitrag: Spende