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Ein Zusammenhang zwischen
chirotherapeutischen Manipulationen an der Halswirbelsäule und Schlaganfall
wird bereits seit längerer Zeit vermutet.
Schlaganfälle beruhen auf akuten Durchblutungsstörungen des Gehirns.
Die Manipulationen an der Halswirbelsäule
werden häufig durchgeführt, um Kopf- und Nackenschmerzen oder
Schwindelbeschwerden zu beseitigen. In seltenen Fällen kann dabei die
innerhalb der Wirbelsäule verlaufende Vertrebralarterie verletzt werden, die
das Gehirn mit Blut versorgt. Die Folge dieser so genannten
Vertebralisdissektion ist häufig ein Schlaganfall. Todesfälle nach
chirotherapeutischer Manipulation an der Halswirbelsäule sind ebenfalls
beschrieben.
Alle
Patienten sollten von ihrem Chirotherapeuten vor der Therapie unbedingt auf
diese Gefahr hingewiesen werden.
Wahrscheinlich liegt eine angeborene Gefäßkrankheit der
Patienten vor, die bereits vor der Manipulation besteht. Diese Krankheit
führt zu Nacken- oder Halsschmerzen, zum Teil auch zu Schwindel. Damit gehen
die Patienten – meistens sind es Frauen – zum Manualtherapeuten. Dieser kann
die Krankheit durch den Eingriff verschlimmern, weil viele Therapeuten
diesen Zusammenhang nicht kennen.
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