AKTUELLES


 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte BesucherInnen! 

Wir freuen uns, Sie davon informieren zu können, dass der Bezirks-Museums-Verein mit zwei seiner Häuser, dem

Museum Mödling – Thonetschlössl, Josef Deutsch-Platz 2

und dem

Volkskundemuseum Mödling, Klostergasse 16

Vertragspartner der Initiative NÖ-Card und auch Card-Verkaufsstelle (Thonetschlössl) ist.

Alle Besitzer einer NÖ-Card haben freien Eintritt in diese beiden Museen! Im Museum Mödling - Thonetschlössl können Sie Ihre NÖ-Card 2010/11 ab 1. März um 47,-- (21,-- Jugendpreis) erwerben und um den Sonderpreis von 42,-- (19,-- Jugendpreis) verlängern. Saisondauer: 1. April 2010 bis 31. März 2011

Wir sind dankbar, wenn Sie diese Information auch in Ihrem Bekanntenkreis weitergeben.

Besuchen Sie auch die Website der Niederösterreich Card:   www.niederoesterreich-card.at

 

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sonderausstellung 


Damit sie nicht vergessen werden...
Mödlinger Persönlichkeiten

Eröffnung: Donnerstag, 25. März 2010, 18.30

Ausstellungskonzept / Ausstellungsgestaltung: Prof. Dr. Hans Peter Zelfel,

Bezirks-Museums-Verein Mödling

Mödling bist du großer Söhne und Töchter. Unter diesem Motto werden sich viele Bewohner und Bewohnerinnen und Freunde und Freundinnen unserer Stadt berühmte und bedeutende Persönlichkeiten in Erinnerung rufen. Der Bezirks-Museums-Verein Mödling geht mit seiner Ausstellung "Damit sie nicht vergessen werden ..." einen Schritt weiter und verfolgt die Spuren von Personen, die in Mödling geboren, aufgewachsen oder gelebt haben und nach denen nicht unbedingt eine Gasse benannt ist und auf die vielleicht gerade noch eine Gedenktafel hinweist, die aber in vielen Bereichen wichtige Vertreter ihres Schaffensgebietes waren und in der einschlägigen Literatur immer wieder Erwähnung finden. Der Bogen spannt sich von dem Dirigenten und Komponisten Prof. Rudolf Knarr, der Schriftstellerin Maria Janitschek und dem Generaldirektor der Südbahn Friedrich Julius Schüler über den Architekten Karl Lehrmann bis zu dem Seelsorger P. Alexander Kienast SVD, dem Rechtsanwalt und Rodelsportler Dr. Adolf Rziha und dem Großwildjäger und Afrikaforscher Ernst A. Zwilling. Diese und viele andere Persönlichkeiten werden den Besuchern und Besucherinnen in Biogrammen vorgestellt, die mit Exponaten ergänzt helfen wollen, die Erinnerung an sie zu erhalten bzw. wieder wachzurufen.                                                                                                          

bis 30. Mai 2010

Montag – Donnerstag, 9.00 – 13. 00; Samstag, 10.00 – 13.00;

Sonntag und Feiertag 14.00 – 17.00
Museum Mödling - Thonetschlössl, Josef Deutsch Platz 2, 2340 Mödling.

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Der beliebte Ostermarkt im Volkskundemuseum öffnet am 19. bis 21. märz wieder seine Pforten. Programmdetails erfahren Sie hier.


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Einrichtung einer Vitrine im Museum Mödling – Thonetschlössl im Andenken an

Gräfin Mitsuko (Maria Thekla) Coudenhove - Kalergi 

Am 27. August 1941 verstarb in Mödling, Kürnbergergasse 11, Gräfin Mitsuko (Maria Thekla) Coudenhove-Kalergi, unbeachtet von der großen Öffentlichkeit und doch eine Persönlichkeit von europäischem Rang.

Mitsuko Coudenhove-Kalergi, geb. Aoyama, wurde 1874 in Tokyo als Tochter eines Antiquitäten- und Ölhändlers geboren. Sie war gerade 17 Jahre alt, als sie den österreichisch-ungarischen Gesandten Dr. Heinrich Coudenhove-Kalergi kennen lernte. 

Am 16. März 1892 wurde in Japan mit Einwilligung des österreichischen und japanischen Außenministeriums geheiratet, die ersten beiden Kinder wurden in Tokyo geboren.  Der erste Sohn hieß Hans (Johann-Koutaro, geb. 1893), der zweite wurde Richard-Eitaro genannt (geb. 1894).  Richard wurde später als „Vater des Europagedankens“ Gründer der Paneuropa Bewegung.

Nach Ende von Heinrichs Tätigkeit als Gesandter verließ er Tokyo und kehrte mit seiner Familie nach Ronsperg (Poběžovice, Tschechien) zurück, wo er sich um das etwas verwahrloste Familiengut kümmern musste.  Dort wurden fünf weitere Kinder geboren. Im Jahre 1906 verstarb Heinrich und Mitsuko, die den christlichen Namen Maria Thekla angenommen hatte, war mit den sieben Kindern auf sich alleine gestellt. Sie hatte nun unzählige  Probleme zu meistern, angefangen von rechtlichen Schwierigkeiten mit den Verwandten Ihres Mannes, die sie unter Kuratel stellen und die Verwaltung des Gutes übernehmen wollten, bis zu den wirtschaftlichen Problemen des Gutes und der Erziehung ihrer Kinder.

1908 zog Mitsuko mit ihren Kindern nach Wien, um für die bestmögliche Ausbildung zu sorgen.

Im Herbst 1924 schließlich übersiedelte sie zusammen mit ihrer Tochter Olga nach Mödling, einer Stadt mit Zuzug von Künstlern und Musikern.

Nach einem leichten Schlaganfall lebte sie zurückgezogen und verließ nur selten das Haus, in dem sie 1941 verstarb. 

Etwa ab 1970 ist in Japan reges Interesse am Leben von Mitsuko erwacht, der ersten Japanerin, die einen ranghohen Europäischen Diplomaten geheiratet hatte. Dieses Interesse entzündet sich gleichermaßen an den Kindern und Enkeln von Mitsuko:

−       ihr ältester Sohn Hans war mit Lili, der ersten österreichischen Pilotin, ihr zweitgeborener Sohn Richard mit der Schauspielerin Ida Loran verheiratet.

−       dieser Sohn Richard gilt als Begründer der Paneuropabewegung, seine Ideen hatten maßgeblichen Einfluss auf die Gründung und gegenwärtige Gestaltung der Europäischen Union.

−         Mitsukos dritter Sohn Gerolf war mit Sofie von Palffy verheiratet und deren Kinder sind in Österreich gegenwärtig recht bekannt: die Tochter Barbara Coudenhove ist die bekannte ORF- Auslandskorrespondentin, der Sohn Michael Coudenhove studierte an der Akademie der Bildenden Künste und wird dem Kreis des Wiener Phantastischen Realismus zugerechnet.

−       Mitsukos Tochter Elisabeth war Sekretärin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Bundeskanzler Dollfuß.

Die Mitsuko Coudenhove-Kalergi Gedächtnis-Vitrine ist während der Öffnungszeiten des Museums Mödling zu besichtigen.



Neu im MUSEUMSPARK:  von namhaften japanischen Spezialisten angelegter