Reisebericht Algerientour 2003


2.Fahrtag:


Noch haben wir die Zivilisation nicht hinter uns gelassen, aber auf unseren Weg in den Süden macht sich die Sahara bereits mit ersten Dünenzungen auf der Strasse deutlich bemerkbar.

Über El-Oued und Touggourt geht es Richtung Ghardaia.

Am späteren Nachmittag machen wir einen kurzen Abstecher in die Wüste, wo wir an einem geschützten Platz unser erstes Abendlager aufbauen.

Die Verpflegung für alle 3 Wochen haben wir – mit Ausnahme von Brot und Obst- aus Österreich mitgebracht. Mittags gibt es Kaltverpflegung (Wurst, Käse, Konserven), aber abends wird meist dreigängig aufgekocht mit Packerlsuppe, Hauptgang und Nachspeise.

Das Zelt dient normalerweise nur zum Abendessen und Frühstücken, denn mit Sonnenuntergang um ca. 18 Uhr wird es in der Wüste rasch kalt.

Ansonsten wird immer auf stabilen Alu-Liegen im Freien geschlafen. Mit einer Unterlagsmatte und 2 Schlafsäcken ineinander ist das temperaturmäßig kein Problem. Das Verlassen des warmen Schlafsackes in der Morgendämmerung bei den üblichen 3-5 °C erfordert jedoch einige Überwindung.

Aber meist findet sich jemand der das vorbereitete Teewasser aufsetzt und so den anderen schnell zu einem wärmenden Frühstück verhilft.

Dünen ragen in die Strasse

wir bauen das 1. Nachtlager auf

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