Reisebericht Algerientour 2003


3.Fahrtag:


Nach dem Frühstück kommt schon die wärmende Sonne hervor und man kann nach und nach, die nicht mehr notwendige Bekleidung ausziehen (Daunenjacke, Pullover, Hemd), um in der Mittagszeit bei angenehmen 24 bis 28°C im T-Shirt herumzuspazieren.

Da der Tag kurz ist, heisst es schnell das Lager abbauen, was auch prompt erledigt ist, da diesmal nur wüstenerfahrene Leute mit dabei sind.

Auf der Fahrt Fahrt nach Ghardaia kommen wir auch an einer großen Guelta vorbei, ein seltener Anblick in der immer trockener werdenden Wüste.

Sonnenaufgang am 1. Lager

Leider erreichen wir in Ghardaia gerade zur Zeit des 3-tägigen Hammelfestes. Nur einige Geschäfte haben kurz geöffnet, wir können noch schnell Obst und eine Schachtel mit Mehlspeisen erstehen.


Die Einwohner von Ghardaia sind meist Mozabiten, eine strenggläubige Sekte des Islam, die im 11.Jhdt hierher vertrieben wurde. Sie sind wegen des Festes sehr schön gekleidet.

Das Fotografieren ist nicht überall erlaubt. Die Gassen zur großen Moschee hinauf darf man nur langärmelig bekleidet betreten.

Guelta nach Guerara

festlich gekleidete Kinder in Ghardaia

Leider kann man als Ausländer die heiligen Teile der Stadt erst nach 17 Uhr betreten, was aber für uns zu spät ist, da wir noch einen weiten Weg haben und auf das Tageslicht angewiesen sind. So fahren wir weiter Richtung Ouargla, wo wir uns knapp vor der Stadt, abseits der Strasse, einen Platz in der Wüste zum Übernachten suchen.

Ghardia

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