Hilfe ist in dem menschenleeren Gebiet nicht leicht möglich und
auch das GPS zeigt keinen Weg durch die Dünen, selbst das
Zurückfahren auf der aufgezeichneten Route ist in den Dünen
nicht möglich, da man zwar meist die steile Dünenseite hinunter-
aber nicht mehr hinauffahren kann.
Die wechselnden Lichtverhältnisse, Sonne - Wolken –
Regenschauer, lassen den Sand in ständig anderen Farben
leuchten, was auch erfahrene Saharafahrer extrem selten zu
Gesicht bekommen. Zu verdanken ist dies einer riesigen
Regenfront, die von Marokko quer über den Kontinent bis nach
Ägypten reicht.
Unser 6.Lager schlagen wir in der Nähe eines ausgetrockneten
Sees auf, der eine zerfurchte ebene rote Oberfläche hat.
An seinen Ufern finden wir noch Spuren ehemaliger
Besiedelung, wie Reibsteine und Reibschalen.
Nach dem regnerischen Nachmittag geniessen wir die
Abendsonne und ich nütze die Gelegenheit um einige Dünen in
der Nähe zu besteigen und Fotos zu machen. |
steinige Ebene
ausgetrockneter See |
Fahrt zur nächsten Düne
Dünenschlange im Abendrot |