VADA fordert
DEMOKRATISCHES THEATER
VADA spricht sich gegen die passeistische Auffassung aus, das Publikum solle den samtgepolsterten elitären Tempel der Kunst in Abendgarderobe und gegen hohes Eintrittsentgelt in Vorauskasse aufsuchen.
VADA ist vielmehr der Meinung, die Kunst muss das Publikum heimsuchen.
VADA kann durch folgende Maßnahmen demokratisches Theater gewährleisten:
1. Demokratisierung der Spielorte:
statt der Beschränkung auf Hauptstädte werden Landstriche flächendeckend bespielt, die Bespielung des kulturell von Haus aus benachteiligten ländlichen Raums wird forciert
2. Demokratisierung der Spielstätten:
statt Theaterbühnen werden Wirtshäuser, Cafés und Privatwohnungen bespielt
3. Demokratisierung des Bühnenraums:
keine Trennung zwischen den ZuseherInnen und den AkteurInnen durch lästige Bühnengräben, Podeste o.ä.
4. Demokratisierung des Publikums:
Freier Zugang: Veranstaltungen von VADA sind für jedermann kostenlos zugänglich
Leistungskontrolle: Eintrittsgeld wird prinzipiell erst nach erbrachter Leistung, also am Schluss der Darbietung und nach eigenem Ermessen des Zusehers in Form von Geldspenden oder aber Naturalien oder Talenten angenommen
Qualitätskontrolle: nach jeder Veranstaltung wird das Gespräch mit dem Publikum gesucht
© VADA 2005-2007