Im Frühjahr 2003 organisierte die IGWÖ die erste österreichweite Mangalitza-Hofkörung. Zur Unterstützung der Körkommission wurden die ungarischen Fachexperten Dr. Gabor Koppany und Dr. Laszlo Radnoczi nach Österreich eingeladen. Im Sinne einer konstruktiven Zuchtarbeit fand vom 14. bis 18. August 2003 die Besichtigung ungarischer Mangalitzazuchten statt.

MANGALITZAZUCHT IN UNGARN


Wärend in Österreich Mangalitzaschweine häufig wegen ihrer Robustheit extensiv in Weiden gehalten werden, überwiegt in Ungarn die intensive Mast- und Laufstallhaltung mit reiner Schrotfütterung.
So erreichen Jungtiere innerhalb eines Jahres ein Schlachtgewicht von 140 - 180 kg. In ungarischen Zuchten findet Geburt und Säugezeit in kleinen Abferkelboxen statt. Um Körperbau und Fundament zu stärken, werden Jungzuchten und Muttersauen oft im Freiland gehalten. Ebenso stallt man Eber in Gruppen bist zu 30 Tieren neben Zuchtsauen problemlos zusammen.

Dr. Laszlo Radnoczi vom ungarischen Landwirtschaftsministerium ermöglichte der IGWÖ den Besuch der Mangalitzazuchten bei EMÖD, HALMAJ, DEBRECEN, LETAVERTES und im Nationalpark HORTOBAGY. Lesen Sie im folgendem detailierte Berichte der einzelnen Zuchtstationen:

EMÖD
Die größte Züchtung Ungarns hält auf fünf Maststationen insgesamt 7000 Mangalitzaschweine.
HALMAJ
Die ehemalige Kolchose bewirtschaftet heute 13.000 ha Grundfläche mit unter anderen 250 Mangalitzaschweinen.
>> weiterlesen >> weiterlesen


DEBRECEN
Die Zuchtstation von Dobó-Nagy Csaba spezialisiert sich auf das Rote Mangalitza.


LETAVERTES
Die "BIGECS FARM" bei Letavertes umfasst 12 ha und beherbergt 1200 Mangalitzaschweine.
>> weiterlesen >> weiterlesen


HORTOBAGY

Alternativ zur gängigen Schweinezucht orientiert sich Horotbagy an traditioneller Haltung.


Farmers Expo 03
Die Schweinekörung weist auch innerhalb der ungarischen Kommision Uneinigkeit auf.

>> weiterlesen >> weiterlesen




MANGALITZA . AT / IGWÖ - Kontakt: igwoe.zuchtbuch@utanet.at