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Folgender Artikel führt in die Zuchtarbeit
der Ungarische Nationalvereinigung der Mangalitzazüchter (Debrecen)
sowie des Nationales Qualifierzierungsinstitut für Landwirtschaft
(Budapest) ein.
Die Rassen, die gezüchtet werden sind: Blondes Mangalitza, Schwalbenbäuchiges Mangalitza, Rotes Mangalitza Das Mangalitza ist ein typisches, im Verlauf des neunzehnten Jahrhunderts
im Karpatischen Becken entstandenes Fettschwein. Das ungarische Mangalitza ist eine mittelgroße Rasse, die Widerristhöhe der ausgewachsenen Sauen beträgt 70 - 76 cm, ihr Lebentgewicht beträgt 100 bis 125 Kilogramm. Die Farbvarianten der Borsten des Blonden Mangalitza reichen vom grau
über gelb bis ins rötlich gelbe. Die Borsten des Schwalbenbäuchigen Mangalitza sind an den Seiten
und am Rücken schwarz. Die Borstenfarbe des Roten Manlitza ist ein dunkleres oder helleres rötlich braun. Die Haut des Mangalitza Schweins ist gräulich schwarz pigmentiert. An der unteren Ecke des Ohres zeigt eine hell gefärbte Stelle (3-5
cm Durchmesser) abgestuft die pigmentierte Haut. Die Borste der Rasse ist fest, lockig, rasierpinselartig im Winter und
feiner, kürzer und glatt fallender im Sommer. Der Kopf ist mittellang, der Nasenrücken formt eine leicht gebrochene
Kontur. Den Schwanz charakterisiert der breite Ansatz und die schwarze Endquaste. Das Minimum der Brustwarzen beträgt fünf normal entwickelte Warzen an jeder Seite. Die Rückenlinie ist leicht gebogen, die Lenden sind kurz bis mittellang.
- Unerwünschte Defekte der rassenspezifischen Charakteristika: Helle oder Rosafarbene Haut in der Bauchgegend, - Nicht erlaubte Defekte der rassespezifischen Charakteristika: Stark gezeichnete, weiße Flecken der Haut ZUCHTZIEL Zuchtziel ist die Bewahrung der genetischen und phenotypischen Erscheinung
des Mangalitzas in unveränderter Form. Der am Beginn der 1900er Jahre gefestigte Fettschweintyp und seine Anpassungsfähigkeit an natürliche Haltungsbedingungen, sowie seine Widerstandsfähigkeit soll bewahrt werden. Wichtig ist auch, daß der Sauenbestand bei gleichmäßiger
Linienaufteilung die internationale Akzeptanz von 1000 Individuen erreicht
und somit aus der Kategorie der gefährdeten Arten fällt.
Für den Erhalt der genetischen und phenotypischen Variante durch
reinrassige Zucht entwickelt das OMMI (National Certification Institute
for Agriculture) eine Anpaarungsaufstellung. - Anpaarungsaufstellung: Jährlich erstellt jede Zuchtfarm für jedes einzelne Tier, dessen Ursprung und Gesundheitszustand geklärt ist, eine Anpaarungsaufstellung. Die Anpaarungsaufstellung beinhaltet: Die individuelle Nummer und Ohr-Plaketten Nummer aller anzupaarenden
(gedeckten) Sauen und aller Ferkel Generhaltungsbetriebe können mit dem Erhalt einer schriftlichen Erlaubnis von OMMI, Sauen oder Ferkel von unbekannter Herkunft, oder Tiere, die der Zucht aus anderen Gründen ausgeschlossen wurden, für kommerzielle Produktionszwecke mit Ebern anderer Rassen kreuzen. Die Anwendung anerkannter Anpaarungsmethoden wird durch einen zugelassenen Zuchtwart unter Kenntnisnahme der örtlichen Bedingungen gestattet. - Einzelanpaarung: Die zu behandelnden Sauen und Eber werden getrennt gehalten und einzeln gedeckt. - "Harem"-artige Anpparung: Bei dieser am häufigsten angewandten Anpaarungsmethode werden die Sauen einem Eber zugeordnet, und gemeinsam in Gruppen gehalten. Im Fall beider Methoden sind allgemein ein oder zwei Ersatzeber
aus der Reihe des ausersehenen Deckebers (falls vorhanden) erforderlich.
- Künstliche Befruchtung: Die Methode wird in außergewöhnlichen Fällen
angewandt, und bedarf einer Erlaubnis der OMMI. Der Bewahrung der Rasse wird durch die Trennung der Linien
nach dem väterlichen Ursprung erreicht. Laufend erweitert der Import von Tieren aus Zuchtgegenden außerhalb
der Landesgrenzen, und die Erschließung noch unbekannter, verstreuter,
einheimischer Bestände die Linien des Generhaltungsprogrammes. REGELN ZUR VERMEHRUNG Das Decken junger Sauen ist bei einem Alter von mindestens
acht Monaten und einem erreichten Gewicht von 90 Kg erlaubt. - Vorkehrungen für den Ersatzbestand Von jeder Sau, die zwei der alten Linien in ihren Ursprungs hat, und deren äußere Erscheinung eine gute Beurteilung ermöglicht, sollen, bei einer Anpaarung mit einem auserlesenen Deckeber, mindestens zwei der weiblichen Ferkel pro Wurf in den Ersatzbestand aufgenommen werden. Im Fall der Eber gilt die Bestimmung mindestens zwei Deckeber
pro Jahr für zwei Zweck-Anpaarungen aufzuziehen.
Dieser Test verlangt die Aufzeichnung folgender Parameter: Die Identifikation der Sau, Die Leistungen müssen, in der Art des festgelegten Kodex ausgedrückt, in das Register eingetragen werden.
Die Prüfung der äußeren Merkmale ist verpflichtend
bevor ein Tier in den Zuchtbestand aufgenommen werden kann, da zu diesem
Zeitpunkt nur eine allgemeine Erscheinungseinstufung gegeben ist Das zu prüfende Aussehen: Kopf Jeden Merkmal können Werte aus einer Skala von eins bis fünf verliehen werden: 1 = unter der Norm Die Prüfung der Übereinstimmung kann vom OMMI oder einem Spezialisten der Zuchtvereinigung geleitet werden. Unerwünschte, aber erlaubte Fehler der Merkmale der Rasseeigenschaften
und Merkmale, die den Zuchtausschluß zur Folge haben, sind in der
Beschreibung der Rasse aufgeführt.
Unter Berücksichtigung ihres Ursprungs können Individuen einer Rasse im Register nach folgenden Kriterien den Kategorien A, B oder C zugeordnet werden: A - Individuen, deren Eltern und Großeltern im A- oder B- Registerbuch ausgewiesen sind, und deren Prüfung der äußeren Eigenschaften aller Merkmale mindestens mit "mittelmäßig" beurteilt wurden. B - Tiere dessen Väter und Großväter im A- oder B- Registerbuch ausgewiesen sind, und deren Prüfung der äußeren Eigenschaften aller Merkmale mindestens mit "mittelmäßig" beurteilt wurden. C - Tiere unbekannten Ursprungs, deren Eltern weder im A- oder
B- Registerbuch ausgewiesen sind, und deren Prüfung der äußeren
Eigenschaften aller Merkmale keine Werte über "mittelmäßig"
erreichte. Es ist möglich männliche oder weibliche Tiere von
außerhalb, oder aus verstreuten isolierten Beständen zum Zweck
der Entwicklung neuer Linien einzuführen. Beurteilung der Gestalt (Minimum ein niedriger Durchschnittswert
von "mittelmäßig")
Der Züchter soll die Aufzeichnung der Einträge, die
in das Register [Schweinebuch, Zuchtbuch] eingetragen werden, durch Verwendung
einheitlicher Formulare ausführen. Anpaarungsaufzeichnungen (sofort) Das digitalisierte Zuchtbuch berücksichtigt eine Aktualisierung
der Datenaufzeichnung innerhalb 30 Tage. Das Formular (jeder Bogen) im Schweinebuch soll Einträge über Ursprung und Leistung des Zuchttieres, sowie Leistungswerte und Beurteilungen seiner Vorfahren beinhalten. Die Führung des Zuchtbuches unterliegt der Verantwortung
der anerkannten Zuchtorganisation. Grundlegende Zuchtbuchformulare und Dokumente sollen bewahrt
werden. - Ausfertigen der Zuchtzertifikate Wenn die Zucht und Echtheitsbedingungen alle Anforderungen
erfüllen, soll im Auftrag der Zuchtvereinigung, jedes Zuchttier mit
einer gebührenpflichtigen Ursprungsbescheinigung versehen werden. Um den Verlust von Originalbescheinigungen zu entgegnen, gibt die Zuchtvereinigung Amtskopien der einzelnen Dokumente heraus. Jede anerkannte Zuchtorganisation akzeptiert ein Tier der Rasse
angehörig, wenn das Tier seine eigenen Echtheitszertifikate des Ursprungs
hat. Echtheitsbescheinigungen des Ursprungs werden an festgelegten Terminen, für klar identifizierte und den Regeln entsprechend markierte Tiere, herausgegeben.
Die Identifikation im Zuchtbuch basiert auf der Nummer des Zuchtbetriebs, den Code der Rasse, sowie der individuellen Identifikationsmarkierung. Zuchtbetriebsnummern erhalten nur Betriebe mit einem reinrassigen
Mangalitzazuchtbestand. Zuchtbetriebsnummern werden nach einer Empfehlung der Zuchtorganisation vom OMMI herausgegeben. Markierungen müssen vom Züchter erledigt werden. Die Markierung muß dauerhaft und gut sichtbar durch Kerbung
der Ohren oder Tätowierung erfolgen. - Markierung der Ferkel: Ferkel können durch kerben der Ohren oder tätowieren
markiert werden. - Ohrenkerben Die Markierung erfolgt durch eine Ohrkerbung. Sie beginnt mit
den ersten Jänner und setzt kontinuierlich fort. - Die Nummer der Mutter und die "per"[pro] Nummer Seite an Seite mit der Kontrollnummer der Mutter ist auch die Nummer der geborenen Ferkel als "per"[pro] Nummer im Falle jedes Individuum eingetragen. - Kontrollnummer Kontrollnummern werden fortlaufend herausgegeben. Markierungen müssen, wenn nötig, erneuert werden.
Der Ursprung kann gemäß der Markierung und Identifikation,
beschrieben in Punkt G) überprüft werden. Ungarische Nationalvereinigung der Mangalitzazüchter -
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