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Seit dem Ende der Monarchie wurden erstmals am Die drei Rassen des Mangalitza sind das Rote-, Blonde- und Schwalbenbäuchige Mangalitza. Vor Februar 2005 wurde in Österreich das Schwalbenbäuchige Mangalitza von ca. 75 Zuchtbetrieben in Reinzucht gehalten. Von der wichtigen Bedeutung des Mangalitza-Schweins zur Zeit der Monarchie zeugt die Abstammung des englischen Wortes „bacon“. Damals wurde der beste Speck aus dem österreichisch-ungarischen Bakony importiert.
Durch sein dichtes Fell, seine Fettschicht und seine schwarz pigmentierte Haut trotzt das Mangalitza-Schwein allen Witterungsbedingungen von Sommer bis Winter. Die Rasse ist für die Freilandhaltung ideal geeignet. Neben seiner Robustheit zeichnet sich das Mangalitza durch seine hervorragende Fett- und Fleischqualität aus. Einerseits weist das Mangalitzafleisch weniger Cholesterin als das Fleisch des normalen Hausschweins auf. Andererseits ist die Fettsäurezusammensetzung des Mangalitzas ähnlich der von pflanzlichen Ölen; so besitzt es die für die menschliche Verdauung sehr geeigneten Doppelbindungen bei den ungesättigten Fettsäuren. Die Erzeugnisse des Mangalitza-Schweins bieten dem Konsumenten natürliche Produkte mit hochwertiger Qualität.
Die Blonden- und Roten Managalitza-Schweine stammen aus der ungarischen Zuchtanstalt Emöd im Dreiländereck Ungarn, Slowakei und Ukraine. Bis März 2005 stehen die Tiere am Arche-Hof De Wiskentale bei Göllersdorf, NÖ unter Quarantäne (Besichtigung: Tel.: 02954 30396). Am 05.03.05 erfolgt beim Treffen der Mangalitzazüchter am Archehof Spitzbart OÖ die Verteilung der Schweine an ausgewählte, österreichische Zuchtbetriebe. Durch den Aufbau des neuen Zuchtstammes in Österreich werden die Rassen des Mangalitza-Schweins auf eine breite Basis gestellt.
Dunst Gerald, Thomas Faul, Siegfried Rathner, Karl Schardax, Alois Spitzbart, Hubert Steinhäusler, Thomas Strudreiter, Harald Vötterl, Christoph Wiesner, Anton Willinger
Neben der Neuansiedlung der Blonden- und Roten Mangalitza-Schweine wurden auch Schwalbenbäuchige Eber zur Blutauffrischung eingeführt. Schwalbenbäuchige Mangalitza-Schweine werden seit den 90er Jahren in Österreich gehalten und seit 2000 im Zuchtbuch geführt. Für weitere Fragen steht Ihnen Christoph Wiesner, Zuchtbuchführer IGWÖ unter der Telefonnummer 02954 30396 (abends) gerne zur Verfügung.
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MANGALITZA . AT / IGWÖ - Kontakt: igwoe.zuchtbuch@utanet.at |