MANGALITZA - IMPORT 2005






Der Zuchtbetrieb EMÖD in Ungarn


Das Schwalbenbäuchige-, Blonde-
und Rote Mangalitza-Schwein


In EMÖD: Zuchtbuchführer IGWÖ, Christoph Wiesner mit dem Präsidenten des ungarischen Mangalitza-
Zuchtverbands Peter Toth


Roter Mangalitzawurf


In EMÖD: Freilandhaltung


Abschluß des Importvertrages 05


14.02.05, 17 Uhr 56 : Die importierten Mangalitza-Schweine betreten österreichisches Hoheitsgebiet


Veterinärkontrolle in Österreich


Quarantäneunterbringung am
Arche-Hof De Wiskentale, NÖ


Die zukünftigen Züchter der
importierten Rassen an einem Tisch


Zuchttierübergabe am Arche-Hof Spitzbart, OÖ

Seit dem Ende der Monarchie wurden erstmals am
14. Februar 2005 reinrassige Blonde Mangalitza-Schweine und Rote Mangalitza-Schweine nach Österreich gebracht. Die aus Ungarn importieren Tiere stellen den Neubeginn für die Zucht zweier bedrohter, ehemals heimischer Haustierrassen dar.

Die drei Rassen des Mangalitza sind das Rote-, Blonde- und Schwalbenbäuchige Mangalitza. Vor Februar 2005 wurde in Österreich das Schwalbenbäuchige Mangalitza von ca. 75 Zuchtbetrieben in Reinzucht gehalten.

Von der wichtigen Bedeutung des Mangalitza-Schweins zur Zeit der Monarchie zeugt die Abstammung des englischen Wortes „bacon“. Damals wurde der beste Speck aus dem österreichisch-ungarischen Bakony importiert.


Warum soll die Mangalitzazucht gefördert werden ?

Durch sein dichtes Fell, seine Fettschicht und seine schwarz pigmentierte Haut trotzt das Mangalitza-Schwein allen Witterungsbedingungen von Sommer bis Winter. Die Rasse ist für die Freilandhaltung ideal geeignet.

Neben seiner Robustheit zeichnet sich das Mangalitza durch seine hervorragende Fett- und Fleischqualität aus. Einerseits weist das Mangalitzafleisch weniger Cholesterin als das Fleisch des normalen Hausschweins auf. Andererseits ist die Fettsäurezusammensetzung des Mangalitzas ähnlich der von pflanzlichen Ölen; so besitzt es die für die menschliche Verdauung sehr geeigneten Doppelbindungen bei den ungesättigten Fettsäuren.

Die Erzeugnisse des Mangalitza-Schweins bieten dem Konsumenten natürliche Produkte mit hochwertiger Qualität.


Die importieren, ungarischen Zuchttiere

Die Blonden- und Roten Managalitza-Schweine stammen aus der ungarischen Zuchtanstalt Emöd im Dreiländereck Ungarn, Slowakei und Ukraine.

Bis März 2005 stehen die Tiere am Arche-Hof De Wiskentale bei Göllersdorf, NÖ unter Quarantäne (Besichtigung: Tel.: 02954 30396). Am 05.03.05 erfolgt beim Treffen der Mangalitzazüchter am Archehof Spitzbart OÖ die Verteilung der Schweine an ausgewählte, österreichische Zuchtbetriebe.

Durch den Aufbau des neuen Zuchtstammes in Österreich werden die Rassen des Mangalitza-Schweins auf eine breite Basis gestellt.
Eine kontrollierte Anpaarung verhindert Inzucht und garantiert die Arterhaltung der alten, bedrohten Schweinerassen.


In Österreich werden die Importtiere bei folgenden Züchtern aufgestallt:

Dunst Gerald, Thomas Faul, Siegfried Rathner, Karl Schardax, Alois Spitzbart, Hubert Steinhäusler, Thomas Strudreiter, Harald Vötterl, Christoph Wiesner, Anton Willinger
(siehe Züchterliste)


Die Schweine entstammen den Blutlinien:

Vasvár (B1)
Halmaj (B2)
Betyár (B3)
Hortobagy (B4)
Mecser (R1)
Szolnot (R2)
Veszprém (S1)
Sógor (S2)

Neben der Neuansiedlung der Blonden- und Roten Mangalitza-Schweine wurden auch Schwalbenbäuchige Eber zur Blutauffrischung eingeführt. Schwalbenbäuchige Mangalitza-Schweine werden seit den 90er Jahren in Österreich gehalten und seit 2000 im Zuchtbuch geführt.

Für weitere Fragen steht Ihnen Christoph Wiesner, Zuchtbuchführer IGWÖ unter der Telefonnummer 02954 30396 (abends) gerne zur Verfügung.


Pressefotos der Mangalitza-Schweine finden sie in der Rubrik "PRESSE".

 



MANGALITZA . AT / IGWÖ - Kontakt: igwoe.zuchtbuch@utanet.at