
Die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln wurde am 24, Jänner 2008 zum Veranstaltungsort des von BIO AUSTRIA NÖ u. Wien ins Leben gerufenen "Österreichweiten Tag der Besonderen Schweinerassen". Innerhalb eines Seminars stellten Rasseexperten das Turopolje Schwein, das Mangalitza Schwein sowie das Schwäbisch-Hällische Schwein vor. Die anschließende Vergleichsverkostung bildete den Höhepunkt der Veranstaltung.
Nachdem Sonja Wlcek von BIO AUSTRIA das Seminar eröffnete, sprach Manfred Stockner, Chefkoch "Zum Weissen Rauchfangkeher", Wien über die Zubereitung von Mangalitzafleisch. Es folgten die Referate zu den Besonderen Schweinerassen: Christoph Wiesner, IGWÖ referierte über Zuchtziele, Vor- und Nachteile sowie Besonderheiten der Mangalitza Schweine. Der Tag wurde druch Vorträge österreichischer Produzenten von Fettschweinprodukten abgerundet. Zuvor jedoch organisierte BIO AUSTRIA eine Vergleichsverkostung.
VERKOSTUNG

Zum Vergleich standen ungewürzte, kurze Karrees im Ganzen ohne Knochen kurz angebraten. Die Proben stammten vom Bio-Turopolje Schwein, Blonden Mangalitza Schwein (18 Monate), Schwäbisch-Hällischen Schwein (7 Monate) sowie von einer BIO-Kreuzung "normal" (Dreirassengebrauchskreuzung). 25 Personen verkosteten die undeklarierten Schweinskarrees und beurteilten nach Saftigkeit, Zartheit und Geschmack.

Die Grafik der BIO AUSTRIA zeigt das Ergebniss der Verkostung.
Mangaltza: Das Alter des Schlachttieres der Fleischprobe sowie die ungewöhnliche Zubereitung (kurze Bratzeit sowie die Entfernung der Fettanlage) kosteten dem Mangalitza in den Kategorien Saftigkeit und Zartheit Punkte. Im Geschmack war das Mangalitza unübertrefflich.
Die IGWÖ bedankt sich bei BIO AUSTIRA für die Einladung zu einem interessantem Seminar.
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