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SELTENE, HEIMISCHE NUTZTIERRASSEN UND KULTURPFLANZEN

Ursprüngliche Nutztierrassen
in Österreich

HEIMISCHE HAUSSCHWEINE

Weltweit werden nahezu 800 Millionen Schweine
gehalten. Zentren der Schweinehaltung sind China mit angrenzenden
Ländern, Europa sowie Nordamerika. In Österreich
sind nur mehr wenige ursprüngliche Rassen erhalten. Dazu gehören
die drei Rassen des Mangalitza Schweins sowie das Turopolje Schwein.
Bis zum 18. Jahrhundert wich das Leben der europäischen Hausschweine
nicht grundlegend von dem der Wildschweine ab. Neben Abfällen
stammte das Tierfutter überwiegend aus den Wäldern. Zudem
deckte gelegentlich ein wilder Keiler eine domestizierte Sau. Der
Hausschweintyp unterschied sich kaum von dem der Wildschweine. Es
waren langbeinige, schlanke Tiere mit langem gestrecktem
Kopf und einem deutlichen Borstenkamm auf dem Rücken. Noch
um 1800 betrug das durchschnittliche Schlachtalter von Schweinen
in Deutschland 1,5 Jahre; ihr Gewicht lag damals bei 50 kg. Ende
des 18. Jhrdt. erzüchtete man ein frühreifes Schwein mit
starkem Fettansatz, das allerdings nicht sehr fruchtbar war. In
den 50er Jahren des 20 Jahrhunderts änderte sich innerhalb
kurzer Zeit die Verbrauchererwartung. Das Hausschwein wurde so gezüchtet,
daß es einen möglichst großen Anteil fleischreicher,
fettarmer Teilstücke enthält. Mit starker Fleischwüchsigkeit
sind häufig hohe Streßanfälligkeit sowie Abweichungen
in der Fleischfärbung verbunden.
Sus Scrofa F. Domestica (Hausschwein) > Klasse: Mammalia
(Säugetiere) Unterklasse: Eutheria (Placentale Säuger)
Ordnung: Ordnung: Artiodactyla (Paarhufer)
Unter O.: Nonruminantia (Nichtwiederkäuer) Familie: Suidae
(Schweine)
Das Blonde Mangalitza Schwein

Diese Rasse ist in Europa die meist verbreiteste Art des Mangalitzas
und geht auf die Kreuzung urungarischer Fettschweine, mit dem serbischen
Sumadjia zurück.
1.0,0.1: 70 bis 90 cm Herkunft: Serbien,
Ungarn Bestand (A) unter 100 Tiere
LINK: mangalitza.at
Das Rote Mangalitza Schwein

Das Rote Mangalitza stammt aus der Kreuzung zwischen dem alten Ungarischen
Szalontai Schweine und dem Blonden Mangalitza ab.
1.0,0.1: 70 bis 90 cm Herkunft: Serbien,
Ungarn Bestand (A): unter 100 Tiere
LINK: mangalitza.at
Das Schwalbenbäuchige Mangalitza

Diese Rasse enstand durch Kreuzung des kroatischen Syrmien Schweins
mit dem Blonden Mangalitzaschwein.
1.0,0.1: 70 bis
90 cm Herkunft: Serbien, Ungarn Bestand (A): unter
250 Tiere
LINK: mangalitza.at
Das Turopolje Schwein

Diese Rasse stammt vom Siska-Schwein, einem Abkömmling des
mitteleuropäischen Wildschweins aus der Region Turopolje
ab. Die Grundfarbe ist blond, darauf zeichnen sich kleinere und
größere schwarze Flecken ab.
1.0,0.1: Ca 250 kg schwer Herkunft:
Kroatien Bestand (A): unter 100 Tiere
LINK: turopolje.at

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WISKENTALE / Mitglied bei ARCHE NOAH
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